Eine Preußin im Dirndl

Kann der Selbstversuch mit Dirndl gutgehen?

Recherche für einen Artikel ”Wiesn-Outfit for Beginners” für Business Developer Plus

In einer Welt, in der durch die rasanten Veränderungen kein Stein mehr auf dem anderen liegt und die “Casualisierung”, die immer lässiger werdende Kleidung in Alltag und Geschäftsleben, auch unser Bedürfnis nach Orientierung untergräbt, steht die Tracht sicherlich für eine berechenbare Tradition, und das mag auch ihre Magie sein: Man weiß, was man zu tun hat. “Combi total” oder “Anything goes” gehen nicht in dieser Warengruppe.

Meine Recherche führt mich in ein Trachten Fachgeschäft, Trachten Bachmann in Leidersbach (www.trachten-bachmann.de). Misstrauisch bin ich, mit Bildern von hochgeschnürten Brüsten und rustikalen, steifen Stoffen vor meinem geistigen Auge. Die wenigen Freunde, denen ich von meinem Experiment erzählt hatte, konnten sich ein amüsiertes Kichern nicht verkneifen …

Was dabei herauskam? Der Artikel ist zu finden auf Business Developer Plus – inklusive Dirndl-Fotos: https://www.vertriebsmanager.de/bd-plus-abonnieren

Die klasse Fotos machte Ulrich Schepp, Frankfurt https://www.fotografie-schepp.de/

 

Fotoshooting für einen Stil-Leitfaden

In der TextilproduktionEtwas müde, aber glücklich nach 9 Stunden Foto-Shooting für den Stil-Leitfaden eines Kunden. So ein Stil-Leitfaden beschreibt die Empfehlung, was man als Repräsentant eines Unternehmens für welche Gelegenheiten anziehen kann, firmenindividuell und passend zur Marke.

In der großartigen Kulisse der Textilproduktion hatten die Mitarbeiter als Models, unser klasse Fotograf und ich einen konzentrierten und gut gelaunten Aufnahmetag.

Foto: Ulrich Schepp mit ausdrücklicher Genehmigung: https://www.fotografie-schepp.de/

Eine Frage der Sichtweise

Als mir mein Auftraggeber nach dem Vortrag dieses Foto schickte, schrieb ich ihm spontan: “Oje, da sehe ich aber ziemlich entschlossen aus.”

Und Jürgen Siegemund, Präsident der Manager Lounge Frankfurt, antwortete auf die charmanteste Weise: “Sonst wären Sie ja auch nicht da, wo Sie heute sind.” Touché. :-)

Wer ganz in seinem Element – und damit inmitten der eigenen fachlichen Substanz - ist, sollte nicht mehr darüber nachdenken, wie er oder sie dabei aussieht. Das Nachdenken über das richtige Outfit kommt vor dem Vortrag. Dann zählt nur noch die Botschaft.

Foto: Jürgen Siegemund mit persönlicher Genehmigung 

“Clever konsumieren” Buchrezension

Eine kompetenter Verfasser macht eine Buchrezension sehr wertvoll, und ich habe mich echt gefreut, diese hier zu finden:

Tina Bauer, ihres Zeichens Buchliebhaberin, hat einen umfangreichen Vergleich – und sie liebt chice Mode, wie sie schreibt.

Wer ebenfalls Bücher liebt und mal vorbei surfen möchte, hat sicherlich Vergnügen an ihrem gut gemachten Blog: http://tinaliestvor.de/?p=3288

 

Posing im neuen Anzug

So stolz posiert ein Mann im neuen Maßanzug aus Deutscher Produktion. Das Besondere daran ist nicht die Passform – die sich bei “Maß” immer besser anfühlt -, sondern die treffsichere Wahl typgerechter Farben, Dessins und Verarbeitungsdetails. Kurzum: Eine Beratung, die Farbanalyse, Stiltypeneinschätzung und Karrierecoaching enthält. …und etwas von Stoffen versteht. So etwas gibt es übrigens auch für Manager ohne Zeit als Abonnement – um die Anschaffung von Unikaten für den unverwechselbaren Auftritt mit geringstem Zeitaufwand zu gestalten.

Foto: Katharina Starlay mit ausdrücklicher Genehmigung des Fotomodells

 

 

Ein Blick hinter die Kulissen: Im Schnittatelier

Was aussieht wie Altpapier ist in Wahrheit geballte Stilkompetenz: Jedem Modell oder Kleidungsstück liegt zunächst ein ausgetüftelter und vielfach probierter Urschnitt zugrunde, aus dem später die Industrieschnitte gemacht und die Größensätze gradiert werden.

Hier entscheidet sich, wie eng oder weit ein Kleidungsstück werden soll, in welchen Größen es produziert wird und ob Stoff und Schnitt überhaupt zusammen passen. Denn die Passform ist das A und O des guten Stils – und sitzen tut das gute Stück erst, wenn alle Komponenten stimmig sind. Gute Modellentwicklung ist also teuer. Wir erkennen sie an der Harmonie von Schnitt, Stoff und Passform. Und diese Qualität sollten wir uns wert sein.

Foto: Katharina Starlay mit freundlicher Genehmigung des Produzenten