Corporate Clothing – modisch umgesetzt

Hostessenkleidung bei den MTV Music Awards in GlasgowDer Anruf kam Ende September. Keine “Agentur” hatte die Wünsche des Kunden, ein jugendliches Kleid im Sixties-Style für die Hostessen zu entwerfen, erfüllen können. Da stellt sich die Frage, ob Textilproduktion überhaupt Aufgabe einer Werbeagentur ist? Mein Textilproduzent und ich jedenfalls hatten die Idee, die Schnitte und Stoffe da, um dieses “Mädchenkleid” für die jugendliche Marke in Rekordzeit bis Ende Oktober umzusetzen. Der MTV-Award in Glasgow konnte starten! Und die jungen Frauen haben sich wohl gefühlt …

Foto: Zur Verfügung gestellt von der Marke Cosnova, Veröffentlichung mit Genehmigung des Models

Was war die Ursache für meinen größten Shopping-Unfall?

… wer diese Frage beantwortete, hat an der Verlosung eines Exemplars von “Clever konsumieren” auf dem Buchliebhaber-Portal Lovely Books teilgenommen. Gewonnen hat schließlich diese absolut lebensechte Geschichte: 

kassandra1010 schreibt am 05.11. um 13:50 Uhr: “Ein paar Prada-Stiefel, zu dem leider nichts aus meiner ganzen Kleiderschrankkollektion passt. Die habe ich in Mailand für ein Vermögen gekauft, dann hier wasserdicht besohlen lassen und seit dem genau 1 x getragen. Durch die neue Besohlung quietschen die Stiefel so stark, dass es jetzt auch nichts mehr macht, dass aus dem Kleiderschrank nichts mehr dazu passt. Sie stehen seit 3 Jahren ungetragen im Schuhschrank…..”

Die Lektüre hilft übrigens, solche Fehlgriffe in Zukunft zu vermeiden. Zum Beispiel gibt es ein langes Kapitel über Schuhe …

Buchvorstellung: Werde was Du kannst!

Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird

Ob Schuhe, Schals oder Taschen: Accessoires sind ein Statement, um die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Moden kommen und gehen, Stil überdauert. Doch Stil wird heute nicht allein von Stilikonen und Modedesignern wie Coco Chanel, Hugo Boss oder Giorgio Armani bestimmt. Über die Social Media erobern ungewöhnliche Unternehmer neue Nischenmärkte, die rasch wachsen.

Kerstin Gernig beschreibt in ihrem gerade bei Murmann Publishers erschienenen Buch „Werde, was du kannst! Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird“ 21 Menschen, die Trends setzen. Darunter die Berliner Täschnerin Juliana Blanke, die alten Taschen neuen Glanz verleiht, die Kölner Geschwister Robert und Martin Klüsener, die mit Feuerwear alte Feuerwehrschläuche in neue Lifestyleprodukte verwandelen oder Matti Niebelschütz, der mit MyParfum das Reich der Sinne digitalisiert. Hier werden die Trends unserer Zeit analysiert – von der Digitalisierung aller Lebensbereiche bis zur Mass Customization, wird quer-, mit- und vorausgedacht – und dazu ermutigt, stilsicher seinen eigenen Weg zu gehen.

Fashion, Lifestyle, Stilbewusstsein: Wer Anregungen sucht, wie man mit seinen Ideen neue Märkte erschließt, die Leben und Arbeit verändern, findet in dem Buch zukunftsweisende Anregungen.

Bestellt werden kann das Buch hier: www.WerdeWasDuKannst.de

Ihre Idee präsentiert sie in diesem Film: http://bit.ly/murmann

 

Die Autorin: Dr. Kerstin Gernig hat als Hochschuldozentin, Geschäftsführerin und Chefredakteurin gearbeitet, bevor sie sich 2011 als Autorin, Coach und Speaker selbständig gemacht hat. Durch eigene Perspektivenwechsel – von der Wissenschaft in die Wirtschaft in die Selbständigkeit – weiß sie, wovon sie spricht, wenn es um die Entfaltung von Potentialen geht. Sie ist überzeugt, dass man kein ungewöhnlicher Mensch sein muss, um ein ungewöhnlicher Unternehmer zu werden, sondern dass es auf einen Perspektivenwechsel ankommt, um die Chancen unserer Zeit zu nutzen und die eigenen Talente zu entfalten.

Portätfoto: Dieter Düvelmeyer, Buchcover und Porträtfoto als Pressematerial zur Verfügung gestellt von der Autorin

Autorinnentreffen auf der Insel

Ein paar Tage “Auszeit” kurz vor der Buchmesse. Kerstin Gernig und Katharina Starlay haben ihre druckfrischen Bücher ausgetauscht und lesen das Werk der anderen.

Witziges Detail: Ganz ungeplant sind wir farblich passend zum eigenen Buch gekleidet – wenn das kein personal Branding ist … ;-)

Foto: privat

Siegnierstunde

Autorin beim versand der Pressexemplare… und weil die Zusammenarbeit so schön ist, habe ich am Montag drauf einen Termin im Verlag, um die Belegexemplare für die Interviewpartner meines Buches und meine persönlichen Pressekontakte zu signieren und für den Versand einzupacken. Die ganze Arbeit war es wert, das wird in solchen Momenten klar - und inzwischen trudeln auch die ersten Rückmeldungen und Merci-Botschaften ein.

Foto: Christian Wachter, FAZ Buch Verlag

Gute Zusammenarbeit

Frisch aus der Druckerei – und wenn man es aufschlägt, verströmen die Seiten einen sanft-holzigen Duft. Denn nicht alle Bücher riechen gleich, manche angenehm, manche nicht …

Freitag morgens am 12.9. klingelte das Telefon. Meine Lektorin vom FAZ-Buch-Verlag war dran und schlug vor, mir meine Autorenexemplare am Mittag vorbei zu bringen, damit ich nicht das ganze Wochenende darauf warten muss. Die Lieferung war nämlich gerade erst im Verlag eingetroffen! Sie wusste, dass ich ungeduldig war, weil sich der Liefertermin wegen Überlastung in der Druckerei (einen Monat vor der Buchmesse) einige Tage verzögert hatte. Eine große Geste von ihr! Sie verbildlicht, das gute Verhältnis zwischen uns – zwischen Verlag und Autorin.

So eine gute Zusammenarbeit ist die beste Grundlage, um gute Produkte zu schaffen … Ich hoffe, Ihnen/ Euch Lesern gefällt das Resultat. Jedenfalls steckt eine Menge Herzblut darin.

Foto: Katharina Starlay

 

Durchgestylt und lässig

Dieser Aussteller auf der Kölner Digital Economy-Messe DMexco zeigt, dass die Liebe zum Detail nicht dandyhaft wirken muss. Die Stoffe passen zueinander, der Kontrast von kalten Farben oben und dem warmen Sandbeige unten lässt die Zusammenstellung zufälliger und nicht so gewollt wirken. Einzig die Krawatte ist ein bisschen zu lang – die Spitze sollte auf der Gürtelmitte enden. Liebevolle Details aber verraten Sorgfalt: Die Socken sind in der Farbe der Krawatte gewählt (so etwas geht auch nur in der IT-Branche) und die Kanten der Eingriffe bei den Hosentaschen sind im selben Blau paspeliert … Da muss nicht nur der Träger lächeln. :-)

Foto: Katharina Starlay, Veröffentlichung mit Genehmigung des “Models”