Kleidung als Erfolgsfaktor

Sie ist eben ein Türöffner … ;-)

“Damals hatte er (der türkische Astronom) auf einem internationalen Astronomen-Kongress einen großen Vortrag über seine Entdeckung gehalten. Doch wegen seiner Kleidung hatte ihm niemand geglaubt. So sind Erwachsene eben.

Zum Glück für den Asteroiden B 612 zwang ein türkischer Diktator sein Volk unter Androhung der Todesstrafe, sich europäisch zu kleiden. Der Astronom hielt seine Vortrag 1920 noch einmal, in einem hocheleganten Anzug. Und diesmal fand er bei allen Gehör.”

Aus: Antoine de Saint-Exupéry “Der kleine Prinz” (Seite 17)

Clever konsumieren

Wenn John Ruskin nur wüsste, wie top aktuell seine Worte heute sind:

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute dieser Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen , verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

John Ruskin, Britischer Schriftsteller, Künstler und Sozialphilosoph (1819 – 1900)

Bild: Selbstportrait, Wikimedia Commons

Vortrag: Mehr Verkaufserfolg im Schmuckverkauf

Bei der jährlichen Verkaufstagung für rund 500 Schmuckverkäufer/Innen der Firma “Magnetix Wellness” Ende August im Darmstadtium ging es um die Stiltypen und für welche Verkaufsargumente sie offen sind.

Wer nämlich die Kleidersprache seiner Kunden verstehen lernt, findet die richtigen Worte und zeigt die Auswahl aus dem Sortiment, die überzeugt. So wird Verkaufen empfängerbezogen und macht (noch) mehr Spaß. Vorbei die Zeiten, wo Verkäufer ständig redeten … Natürlich gab es auch einen Büchertisch und gute Gespräche im Anschluss. Und wie von Zauberhand harmonieren auch meine Buchcover mit der Magnetix-Firmenfarbe.

Foto: Katharina Starlay

Corporate Clothing: Lächelnde Hostessen

“Mit der neuen Kleidung haben unsere Hostessen doppelten Charme! Die damit verbundene positive Ausstrahlung wirkt ansteckend auf die Zuschauer des Rheingau Musikfestivals.” so ein Zitat von Stefanie Jerger, Leiterin Sponsoring.

Die Aufgabe war es, Kleidung zu entwickeln, die über die mehreren Wochen des Festivals hinweg (von Ende Juni bis in den September hinein) im regelmäßigen Einsatz bequem, waschbar, für verschiedene Temperaturen geeignet und attraktiv ist. Und am Ende des Festivals noch gut aussieht! Das Foto entstand an einem der letzten Aufführungstage … Offenbar ist es meinem Produzenten und mir gelungen. :-) Nun muss nur noch das Namensschild einheitlich auf die gleiche Seite, am besten rechts vom Träger.

Foto: Rheingau Musikfestival mit schriftlicher Genehmigung zur Veröffentlichung

Ein Blick hinter die Kulissen: Zuschnittplanung

Was viele nicht wissen: Auch hinter einem rentablen Zuschnitt in der Produktion steht ein (Zuschnitt-) Plan. Der Stoffverbrauch spielt nämlich absolut eine Rolle. Pro Konfektionsgröße werden die Schnittteile inklusive aller Kleinteile wie Ober- und Unterkragen ineinander gelegt bis der so genannte “Verschnitt” so gering wie möglich ist. Je höher die Auflage, desto wichtiger ist das für die Kalkulation. Das Hell-Orangene ist zum Beispiel ein eng sitzender Bleistiftrock mit Schlitz in der Hinteren Mitte und doppelten Abnähern hinten …

Foto: Katharina Starlay mit freundlicher Genehmigung des Produzenten

Ein Blick hinter die Kulissen: Im Schnittatelier

Was aussieht wie Altpapier ist in Wahrheit geballte Stilkompetenz: Jedem Modell oder Kleidungsstück liegt zunächst ein ausgetüftelter und vielfach probierter Urschnitt zugrunde, aus dem später die Industrieschnitte gemacht und die Größensätze gradiert werden.

Hier entscheidet sich, wie eng oder weit ein Kleidungsstück werden soll, in welchen Größen es produziert wird und ob Stoff und Schnitt überhaupt zusammen passen. Denn die Passform ist das A und O des guten Stils – und sitzen tut das gute Stück erst, wenn alle Komponenten stimmig sind. Gute Modellentwicklung ist also teuer. Wir erkennen sie an der Harmonie von Schnitt, Stoff und Passform. Und diese Qualität sollten wir uns wert sein.

Foto: Katharina Starlay mit freundlicher Genehmigung des Produzenten

 

Der Kniff mit der Kante – woran Sie Qualität bei Taschen erkennen

Woran lässt sich Verarbeitungs-Qualität bei Taschen eigentlich erkennen? Unter anderem an den Kanten: Sind sie eingeschlagen wie hier, spricht das für eine hochwertige Verarbeitung, denn das Einschlagen ist natürlich erheblich aufwändiger als die oft gesehene offene Kante.

Das Material muss großzügiger zugeschnitten werden, und alle zu verbindenden Kanten werden an den späteren Nahtstellen mit viel Präzision und Zeitaufwand ausgedünnt. Auch das Vernähen der aneinander gefügten Taschenteile bedeutet Aufwand und braucht die ruhige Hand eines erfahrenen Feintäschners, damit sie nicht verrutschen und es ein gerades Nahtbild gibt.

Es ist keine Frage, dass die eingeschlagenen Kanten auch viel langlebiger sind als die eingefärbten offenen. 

Wahre Meisterstücke der Verarbeitung – noch dazu als Unikate – finden sich zum Beispiel in dieser Deutschen Manufaktur.

Foto: Dirk Römer, Hanford & Römer

 

Clever konsumieren bei »Echtmaß« in Frankfurt

Herrenausstatter EchtmaßBei „Echtmaß“ in Frankfurt wird clever konsumiert. ;-)   Schon allein, weil eine besondere, sorgfältig zusammen gestellte Garderobe eine längere Lebensdauer hat, weil sie einem länger gefällt. Der Spezialist für Herrenausstattung hat unser Buch zum Schmökern und Sichten in seinem Laden bereit gelegt – direkt neben einer Auswahl stilvoller Einstecktücher und Krawatten, die Besitzer Gernot Korth selbst mit viel Geschmack auswählt. Besonders gelungen ist übrigens auch die Präsentation der Einstecktücher, die nicht nur das Dessin, sondern auch den Griff und Faltenwurf der Stoffe zeigt:
http://www.echtmass.de/

 

Clever konsumieren – ab jetzt auch als E-Book

Ab sofort auch als E-Book: “Clever konsumieren – Wertvolles Wissen für eine bewusste Wahl”

Wie erkenne ich als Konsument, wo der Preis noch im Produkt – und wo schon im Marketing steckt? Wie viel Geld ist das Renommee, eine begehrliche Marke zu haben/ zu tragen/ zu fahren überhaupt wert? Und wann darf das gute Stück kaputt gehen?

Das Buch beschreibt die Parameter, nach denen wir als Kunde die Qualität – und was sie uns wert ist –, selbst wieder einschätzen lernen können. Intelligenter Konsum in den Kategorien Kleidung, Kosmetik, Schmuck, Lederwaren & Co. wird nachvollziehbar beschrieben, und sie erhalten Einblick in Zusammenhänge der Produktion. So wird nach „Stilgeheimnisse“ auch dieses zweite Buch der Autorin ein praktischer Begleiter im Lebensalltag, der hilft, Geld nicht unnötig auszugeben und gleichzeitig Qualität in den kleinen Dingen des Alltags schätzen zu lernen.

Buch-Cover: FAZ Buch Verlag

Corporate Clothing auf der Bühne

Der Wirtschaftsrat Hessen ist der erste, der das Thema am 18. November auf eine Deutsche Bühne brachte. Eingeladen wurde vom TÜV Hessen.

In meinem Vortrag ging es um die Frage, was Corporate Clothing – umgangssprachlich meist Corporate Fashion, Corporate Wear, Dienstkleidung oder auch Uniform genannt – für die Ausstrahlung von Menschen und Unternehmen überhaupt bedeutet. Und für Ihren Erfolg: Denn im direkten Kundenkontakt zeigt sich, was an den Werbeversprechen dran ist. Eine Marke, die hier “durchfällt”, setzt im selben Moment so manches Marketingbudget in den Sand.

Dem Vortrag folgte eine Podiumsdiskussion, in welcher deutlich wurde, wie facettenreich das Thema in Wirklichkeit ist. Schließlich geht es um eine ganze Welt der Symbole, die das Vertrauen von Kunden gewinnen will …

Foto: Matthias Voigt, Freier Redakteur und Fotograf, Darmstadt